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Aktuelle Kommentare

AKTUELL: Wälder, Wasser & Seen

Am Connewitzer Wehr wird zur Zeit an einem Baustein für ein ehrgeiziges Projekt gefeilt: das wassertouristische Nutzungskonzept der Stadt Leipzig. Thema: alte Flüsse und neue Seen und die Verknüpfung miteinander. Bernd Reiher sprach darüber für das Abendmagazin AKTUELL mit Ralf Julke von der Leipziger Internetzeitung www.l-iz.de

# 27.02.08, 09:53:57 von radioblau | [RSS] Kommentare (1)

Kommentare

  1. Karl Heyde sagt am Apr 12, 2008 @ 01:30:

    Ja wo liegt denn das Waldbad Connewitz ? Jedenfalls nicht an der Batschke (Floßgraben) aufwärts. Das Waldbad Connewitz lag an der Pleiße aufwärts und wenn mann, statt die Schleuße zu bauen, das Geld in die Freilegung des Pleißemühlgrabens, der zum großen Teil dem Lauf der historischen Pleiße folgt, freigelegt hätte, dann könnte man auch jetzt schon problemlos wie zu Lene-Voigts Zeiten von der Innenstadt zum Waldbad Connewitz fahren. Doch halt, das gibt es ja inzwischen auch nicht mehr. Es wurde abgerissen und aufgeforstet. Die Pleiße plätschert aber nicht mehr, denn durch den Rückstau des Connewitzer Wehres wurde ihre plätschernde Wasserdynamik bezwungen, dem Fluss sieht man das Fließgewässer kaum noch an und der angrenzende Auwald wurde seiner Grundwasserdynamik beraubt. Wenn man schon so von der Vergangenheit schwärmt, sollte man auch wissen was davon noch vorhanden ist.

    Wo bitteschön wurde eigentlich der Floßgraben verengt ? Oder gar Sedimente eingebracht ? Die Planungsunterlagen zum wassertouristischen Nutzungskonzept sowie zum Planfeststellungsbeschluss zum Wasserrecht des Cospudener Sees sowie das Sachgebiet Wasserwirtschaft im Amt für Umweltschutz behaupten da das glatte Gegenteil. Die Batschke wurde an Engstellen aufgeweitet, die Sohle des Fließgewässers teilweise um bis zu 60 cm eingetieft. Da wurden keine Sesimente oder Substrate aufgetragen, sondern in Größenordnungen entfernt. Was man dabei völlig vergessen hat, ist die Substratschichtung in der südlichen Aue zu berücksichtigen. Nach einer oberflächlichen dichten Auelehmschicht folgt eine kiesreiche Schicht psotglazialer Elsterschotter, die gleichzeitig als Grundwasserleiter fungiert. Diese Schicht hat man angegraben und damit eine große Anzahl von Kleingewässern die als Lachen im historischen Batschkelauf liegen entwässert. Die bisherige Abdichtung zu den Lachen ist verloren gegangen. WIr verzeichnen zur Zeit durch diese und andere Maßnahmen des Amtes für Umweltschutz das größte Trockenfallen von temporären Stillgewässern in der südlichen Aue seit dem Stopp des Tagebaus Cospuden. Hätter der NABU hier nicht im letzten Moment stop geschrieen, dann hätte dem südlichen Auwald als Auwald ein schleichender Tod bevorgestanden. Der Dolch der Stadt Leipzig hat längst zugestochen. Nun müssen mit großem finanziellem Aufwand die Schäden, die gleichzeitig Verstöße gegen die Naturschutzgesetze und -richtlinien des Landes, des Bundes und der EU darstellen, behoben werden.
    Und noch ein weiteres Problem hat man damit geschaffen. Im Bereich des Klärwerkes Markkleeberg liegt die Grenzschicht zuwischen oberer Lehmschicht und darunter liegender Kiesschicht nun genau an der Wasseroberfläche. Beim kleinsten Wellenschlag wird das lockere Kiessubstrat ausgespült und die Ufer sind nur von den bisherigen Pflegearbeiten der Firma reculta deutlich unterspült wurden. Letztendlich hat uns die Firma reculta mit einer fotgrafisch dokumentierten Geschwindigkeit von 12 bis 15 km/h und 10 cm hohen Wellen bewiesen, dass Planfeststellungsbeschlüsse mit vorgeschriebenen 6km/h im Auwald nicht wert sind, da kein Polizist mit Radarpistole dies jemals kontrollieren wird. Die Konsequenz kann deshalb nur lauten: Konsequentes Motorverbot in der historischen Batschke. Wer nicht mit Paddel, Ruder oder Staken sein Boot vorwärts bewegen will, muss der Batschke fernbleiben. Es gibt ja noch andere schiffbare Gewsser in Leipzig und im Karl-Heine-Kanal sind die Uferschäden bereits so groß, da kommt es auf ein paar mehr auch nicht mehr an.
    Übrigens bin ich der Meinung, dass die Mehrheit der Leipziger die Connewitzer Schleuße nicht benötigt und für rausgeworfenes Geld hält. Zumindest bei den Wander- und Naturfreunden habe ich massiven Zuspruch bei der Meinung und denke, auch eine Volksbefragung hierzu nicht scheuen zu müssen. Die, die am Leipziger Auwald interessiert sind benötigen diese Schleuße jedenfalls nicht, das Geld wäre anderswo sinnvoller investiert.

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